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Gianni Motta Personal 2001R

 

Immer wenn ich Campagnolo gegenüber Josy oder Chrissl erwähne, wird erst mit den Augen gerollt, gefolgt von einem „Nein!“.

Für all jene die nicht vom Rennrad kommen oder nur selten an solchen Rädern schrauben (müssen), ein häufige Reaktion. Mittlerweile kann ich auch selbst über ihre Reaktion schmunzeln und mach mir ab & zu den Spaß mit Ihnen.

Wer allerdings ein Faible für alte Stahlräder und Campagnolo im speziellen hat, wird sicherlich ähnliche Begeisterung für das Erbe, die Schönheit und den Glanz verspüren wie ich.

5 Jahre lang durfte ich als Dauer-Leihgabe diesen Rahmen fahren, anschauen und bewundern.

Im Herbst 2025 war es nun soweit, dass der Rahmen von der Besitzerin an die nächste Generation überging und neben einer  Komplettüberholung, auch ein neuen Anstrich benötigte.

 

Stets gepflegt und seit Jahren auch nur mit gewachster Kette gefahren, gab es kein Bedarf Verschleißteile wie Bremsbeläge, Kette oder Ritzel zu tauschen. Nur die Züge & Hüllen wurden getauscht bzw. musste wegen dem neuen Farbkonzept verändert werden.

Neue Lackierung, gewagtes Konzept

 

Liebhaber solcher Räder werden sicherlich empört oder geschockt über die neue Lackierung sein, aber eine Original-Restauration war nicht der Sinn dahinter. Auch ich schau solche Räder gerne an, aber noch lieber fahre ich sie oder sehe sie gerne fahrend – und darum ging es hier.