Gravel & Soul:
Warum ich ein neues Gravelbike aufbaue
Nach 11.000 km ist Schluss.
Das Trek Checkpoint SL6, welches ich seit September 2024 gefahren bin, wird ausgemustert, zerlegt, gereinigt und zum Verkauf wieder aufbereitet.
Schon komisch nur noch den nackten, dreckigen Hauptrahmen hängen zu sehen.
Immer wieder blitzen Szenen auf. Bilder. Stimmungen. Vor allem vom Ultra-Event München-Mailand-Gravel.
Und trotzdem:
In den letzten Wochen war ich viel mit dem FB Anyroad unterwegs.
Jedes Mal, wenn ich mir danach das Checkpoint ansah, hab ich gemerkt, wie sehr ich mich von diesem Bike entfernt habe.
Diesen Winter begann ich, mich intensiver mit Nachhaltigkeit und Fairness in der Fahrradindustrie zu beschäftigen.
Und auch das, was gerade politisch um uns herum passiert, lässt mich Dinge anders betrachten.
Da ich jeden Tag mit dem Rad in die Arbeit fahre und den Großteil meiner Freizeit darauf verbringe, frag ich mich:
-
-
- Will ich dieses Gravelbike die nächsten Jahre fahren?
- Kann ich mich mit der Marke identifizieren?
- Entspricht das Bike meiner Vorstellung von Graveln?
-
Ingo hat es im enjoyyourbike Podcast schon mehrfach in etwa so ausgedrückt:
“Jedes Bike braucht eine Seele.”
Zukünftige Themen:
- Schattenseite Produktion
- „Made in Europe“
- Setup Philosophie
- Fazit nach 1.000 km